Thema: nachdenken übers Leben

Eine Art Schatten

Tobias Lehmkuhl hat ein Buch geschrieben über Erich Kästner im „Dritten Reich“. Der sich ebenfalls mitunter verbogen hat, aber nie seine Ansichten komplett verriet. Bei ihm bestand die Anpassung vor allem darin, Unterhaltung produziert zu haben – in Zeiten, die keine Unterhaltung verdienten.

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Wir sind mit der Vergangenheit noch lange nicht fertig

… und vielleicht werden wir niemals mit ihr fertig sein. Ein Beispiel, wie man sich der Vergangenheit wenigstens annähern, damit auch Verantwortung für diese Vergangenheit übernehmen kann, jedenfalls im Kleinen, ist das herausragende Buch „Alles, was wir nicht erinnern“ von Christiane Hoffmann.

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„Ich halte die moderne Gesellschaft nicht mehr aus“

Der Naturfilmer Rolf Steinmann sucht in seinen Filmen, die er vor allem für die BBC macht, also für die bestmögliche Adresse, Bilder, die so schön sind, dass sie „den Menschen berühren“, wie er sagt. Auch er selbst ist süchtig geworden nach diesen Bildern – und kann mit der Art, wie wir leben, nicht mehr viel anfangen.

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„Die anderen sind auch komisch“

Viele viele Jahre stöberte der österreichische Schriftsteller Arno Geiger in Altpapiertonnen – und nahm dann Tagebücher, Aufzeichnungen, die andere weggeworfen hatten, mit nach Hause. Er sagt, dass einem ein Mensch umso mehr Rätsel aufgibt, je mehr man über ihn weiß. Man wird nie jemanden ganz kennen können, auch nicht sich selbst.

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